JobAct® to Connect Ratzeburg/Mölln

20. Januar 2020
Team vor Ort Sylvia Hanisch, Theaterpädagogik
Janike Mahlstedt, Bewerbungsmanagement, E-Mail
Probenort Verein Miteinander Leben e.V., c/o Int. Begegnungsstätte "Lohgerberei",
Bahide-Arslan-Gang, 23879 Mölln
Finanzierung Jobcenter Herzogtum Lauenburg
Projektmanagement Franziska Wagner, E-Mail

Wir – Die Gruppe

Wo – Der Ort

  • Bild 1:
    Die langsam aufgehende Sonne gibt Ruhe und zeigt, dass sich die Erde weiter dreht. Es ist ein schöner Effekt, wenn sich das Licht auf dem Wasser spiegelt, und ein guter Ort um in den Tag zu starten.
  • Bild 2:
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  • Bild 3:
    Hier legt zur wärmeren Jahreszeit das Personengastschiff (Heinrich der Löwe) mehrmals täglich an. Ab dem Schiffsanleger Schlosswiese, geht es dann weiter zum Domsee und vom Domsee bis zum Schiffsanleger Rothtenhusen. Ab hier können die Fahrgäste umsteigen auf eine Lübecker Schiffgesellschaft und die Fahrt weiter auf der Wakenitz fortsetzen, bis zur Hansestadt Lübeck.
  • Bild 4:
    Am Ratzeburger See bei der Hundewiese befindet sich ein Anleger für den Nachbau eines Wickinger Schiffes. Dieses kann von Gruppen gemietet werden, oder während des Ratzeburger Wylag besichtigt werden. Bei dem Ratzeburger Wylag handelt es sich um ein historisches Spektakel, welches alljährlich im Sommer für zwei Wochen auf der Hundewiese abgehalten wird.
  • Bild 5:
    Wer braucht schon die Südsee, wenn er den Sonnenuntergang überm Ratzeburger See betrachten kann…
  • Bild 6:
    Mit einer der schönsten Ausblicke auf den Ratzeburger See bietet die Schirmbar. Ab dem Frühjahr bis in den Herbst hinein, werden hier warme und kalte Getränke angeboten. Auch gibt es Kleinigkeiten (Kuchen, Pizzen, Flammkuchen sowie Holzfällerbrot) zum Essen. An den Wochenenden werden Mottoparties (z.B. 80er) durchgeführt und manchmal wird auch ein Konzert gemacht oder ein DJ legt auf.
  • Bild 7:
    Ich befinde mich in Ratzeburg direkt am See hinter dem A.Paul Weber Museum, nahe am Dom. Von diesem Ort wo ich mich befinde kommt man in vielen Naturbereichen. Ich bin hier gerne denn es ist ungestört und besonders schön im Sommer und ein sehr Romantischer Altertümlicher Ort. Geht man die Treppe runter sieht man kleine versteckte Stege wo man in ruhe Baden kann hier befindet sich eine grooooooooooooße Wiese mit sehr viel Platz und Natur abundzu sehe ich hier Wildhasen rumlaufen. Hier sind auch sehr schöne Bäume insbesondere die Trauerweiden stehen diesem Ort gut. Hier lese, Zeichne, weine und Kuschel ich gerne und genieße mit meinem Partner die Luft und die Natur.
  • Bild 8:
    Mölln ist unglaublich grün und voller Natur. Nicht selten sieht man solch ein Prachtstück wie diesen Schwan, der in seiner Eleganz und Anmut kaum zu übertreffen ist.
  • Bild 9:
    Ratzeburg ist bekannt für Wasser und Schiffe. Blinde Passagiere gibt es immer mal wieder ;)
  • Bild 10 + Bild 11:
    Frischer Fisch ist das einzige was ich mag. In der Räucherei bekommt man den Fisch direkt aus dem Ratzeburger See.

Wer – Die Akteure

Wie – Die Arbeit im Projekt

Wir sind hier im schönen Mölln, der Stadt des Till Eulenspiegel. Und was könnte da wohl besser passen, als der „Kaukasische Kreidekreis“ von Bertold Brecht.

Ein Stück über Liebe, Opferbereitschaft, Intrigen und den sehr unkonventionellen Richter Azdak, der zu seinem Amt kam, wie „ der Birnbaum zu den Spatzen“.

Den Hauptfiguren haben wir Biografien verliehen:

Biographie von Grusche:

  • 1821 – Geburt von Grusche Vachdnaze ( Hat ein zwei Jahre älteren Bruder der 1819 Geboren wurde)
  • 1827 - Arbeit im Thema gute Hausfrau und Kochen
  • 1839 - Trat in den Dienst von dem Fürsten Georgi Abaschwilli und der Fürsten Natella Abaschwilli als Köchin genannt Dienstbotin ein
  • 1843 - Erste Begegnung mit dem Soldaten Simon Chachava
  • 1846 - Winter Kriegsbeginn und verlobung Ostersonntag mit Simon Chachava
  • 1846 - Flucht mit Michel Abaschwilli zu ihrem Bruder Lavrenti Vachdnaze auf dem Bauernhof über den Glätschersteg ( Janga –Tau-Paß)
  • 1847 - Mai  Flüchtete weiter ins Gebirgsdorf und Heiratete einen Bauern (Fake Hochzeit für Michel)
  • 1850 - Kriegsende wiedersehen mit Simon Chachava
  • 1850 - Scheidung von ihrem Mann dem Bauern
  • 1850 - Richterliche Zustimmung, die Mutter von Michel Abaschwilli zu sein
  • 1851 - Heirat mit Simon Chachava
  • 1853 - Geburt ihres ersten Kindes Sara Vachdnaze

Zusammenfassung der Biographie von Grusche

Grusche wurde am 05.06.1821 in Nukha geboren. Sie war ein sehr lebhaftes und freundliches Kind, welches früh das Arbeiten lernen musste, weil ihre Familie sehr arm war. Ihre Mutter war ebenfalls Küchenhilfe bei einem Fürsten und ihr Vater ein verschuldeter Bauer. Das jedoch nur wegen der hohen Steuern, welche sie an die Fürsten abgeben mussten. Ihre Eltern lernten sich auf dem Feld kennen und verbrachten viele Jahre in Liebe und Frieden. Ihre Eltern liebten die ländliche und ruhige Gegend in Nukha. Meistens trafen sich die Beiden in ihrer spärlichen Freizeit. Da sie aus ärmlichen Verhältnissen kamen, mussten sie sehr viel arbeiten. Grusches Großeltern haben nie mitbekommen ,wie sich Grusches Mutter nachts aus dem Haus schlich, um ihren Geliebten zu treffen. Eines nachts lagen ihre Eltern Hand in Hand auf einer versteckten Wiese, die nur sie kannten und die von Bäumen und Blumen überzogen war. Ihre Eltern betrachteten den klaren Sternenhimmel und erzählten sich Geschichten aus ihrer Kindheit . Sie sprachen von ihren Träumen und ihren Plänen. Beide waren sehr zurückhaltend ,doch als sie sich ansahen, fiel der erste Kuss und beide gestanden sich ihre Liebe ein. Sie sprachen darüber, was sie seit Jahren füreinander empfanden, es nur nicht sagen konnten. Da es sich zu jener Zeit nicht schickte vor der Ehe intim zu sein, hielt Grusches Vater am 14.02. um die Hand ihrer Mutter an. Zwei Jahre später wurde Grusches zwei Jahre älterer Bruder Lavrenti Vachdnaze am 12.06.1819 geboren. In derselben Nacht verstarben Grusches Großeltern gemeinsamen im Ehebett . Grusche lernte ihre Großeltern nie kennen ,doch sie erfuhr viele schöne Geschichten von den beiden. Grusches Eltern verstarben an Grippe als Grusche noch sehr jung war. Von ihrer Mutter hatte Grusche gelernt, eine gute Hausfrau zu sein. Sie brachte ihr einiges an Handwerk bei und auch von ihrem Vater lernte sie viel Nützliches. Grusche musste sich eine Arbeit suchen um Piaster zu verdienen,um zu überleben. Sie trat 1839 als Küchenhilfe in den Dienst bei dem Fürsten Georgi Abaschwilli und dessen Frau Natella Abaschwilli ein und musste nach Grusinien ziehen. Grusche arbeitete sehr hart und Tag für Tag für wenig Geld aber jeder war zufrieden mit ihrer Arbeit Sie war sehr beliebt, sogar die anderen Dienstboten mochten sie. Aber die Fürsten waren nicht sehr gut zu Grusche und den anderen Dienstboten. Wenn Grusche Essen holen sollte oder eine Gans, machte sie immer einen kleinen Umweg zu ihrer Lieblingswiese mit den vielen bunten Blumen und einem kleinen Bach. Oft steckte sie dann ihre Füße bis zu den Knien ins kühle Wasser und atmete die frische Luft tief ein. Sie genoß einfach die wenigen Minuten Freiheit . Leider konnte sie es nur für Minuten genießen aber diese Minuten zeigten ihr, wie schön das Leben ist. Als sie 1843 sehr in Eile war, um mit ihrer Gans unterm Arm rechtzeitig zum Dienst zu kommen , traff sie Simon Chachava zum ersten mal. Als Soldat trug er eine dunkelbraune Uniform. Mit seiner eher schlacksigen, sportlichen Figur und seinen etwas schulterlangen schwarzen Haaren, seinem freundlich-frechen Blick und seinen tiefblauen Augen, stand er vor ihr.

So sah Grusche ihn zum ersten Mal. Sie ahnte nicht, dass Simon sie schon des öfteren aufmerksam beobachtet hatte, wie sie die Füße im Wasser badete. Von nun an trafen sie sich freundschaftlich miteinander. Meistens aber schwiegen sie und genossen den ruhigen Augenblick in dieser schwierigen Zeit. Nur wenig Worte fielen zwischen den Beiden, denn die Freiheit war wichtiger. Diese Zeit blieb nicht lange so schön, denn die Fürsten hatten sich untereinander zerstritten und begannen sich zu bekriegen. Am 01.11.1846 wurde der Fürst Georgi Abaschwilli geköpft. Der Krieg begann und Simon Chachava wurde dazu abkommandiert, die Fürstenwitwe Natella Abaschwilli sicher zu begleiten. Simon wußte nicht , ob er den Krieg überleben würde und machte Grusche Vachdnaze am Ostersonntag einen Heiratsantrag. Er überraschte sie an ihrem Lieblingsort aber er musste nicht einmal ausreden , denn Grusche war sich schon lange sicher und willigte ein. Noch am selben Tag flüchteten alle Dienstboten, die für die Abaschwillis gearbeitet hatten. Nur Grusche blieb mit Michel Abaschwilli zurück. Auf diese Weise kam Grusche 1846 zu einem Ziehsohn und sie wollte mit ihm fliehen um ihn in Sicherheit zu bringen. Sie begab sich auf den beschwerlichen Weg zu ihrem Bruder, der mit seiner Frau auf der anderen Seite der Berge lebte.Während der Flucht mit Michel lebten sie in Angst und Armut. Die Nächte verbrachten sie meist nur in Höhlen, da sie sich vor den Panzerreitern verstecken mussten. Trotzdem wurde sie entdeckt und sie flüchteten über den Glätschersteg (Janga-Tau-Paß) zu ihrem Bruder Lavrenti Vachdnaze. Im Dezember 1846 erreichte sie mit Michel sehr schwach und unterernährt ihren Bruder auf dem Bauernhof seiner Frau Aniko. Bis Mai 1847 konnte Grusche gemeinsam mit Michel dort Unterschlupf finden, ganz zum Ärger ihrer Schwägerin Aniko, die sie lieber heute als morgen loswerden wollte. Grusche nutze die Zeit um Michel das Sprechen beizubringen. Er mussste auch kleinere Arbeiten verrichten. Ende Mai 1847 musste sie aber erneut flüchten , da die Fürtsin NatellaAbaschwili nach Jahen ihren Sohn Michel wieder vermehrt suchen liess. Als Erbe und Nachfolger brauchte sie ihn um an die alten Güter heranzukommen. Grusches Bruder brachte seine Scwester und Michel auf einen kleinen Bauernhof, wo sie gegen ihren Willen mit einem sterbenden Bauern verheiratet werden sollte. Nur um Michel als ihren ehelichen Sohn zu legitimieren ,willigte sie in die Heirat ein. Sie wollte, dass Michel in Sicherheit war. Michel und sie verbrachten 3 Jahre auf diesem Bauernhof im Gebirge. Dort lehrte sie Michel die wichtigsten Dinge im Leben und er hatte dort viele Spielkameraden. Auch half sie ihrer Schwiegermutter mit den anfallenden Aufgaben im Haushalt. 1850 war der Krieg dann endlich zu Ende und Grusche bekam die freudige Nachricht ,dass die Soldaten wieder nach Hause kommen .Sie betete und hoffte, dass auch ihr Simon wohlauf sei. Aber wie durch ein Wunder wurde der Bauer mit dem sie verehelicht war wieder gesund. Er forderte von ihr die ehelichen Plichten ein und Grusche war verzweifelt, denn nun musste sie mit jemandem leben, den sie nicht liebte.

Erst nach insgesamt vier langen Jahren sah sie ihren Verlobten Simon Chachava wieder, zwischen Bach und den spielenden Kindern und Grusche weinte bitterlich. Simon dachte ,es wären Freudentränen. Auch die Panzerreiter kamen. Sie suchten Michel noch immer und verhafteten Grusche am 12.06.1850 wegen Kindesentführung. Sie kam vor Gericht und wurde angeklagt. Natella Abaschwili wollte ihren Sohn zurück . Jedoch hatte Grusche Glück, denn alle Dienstboten hielten zu ihr und waren ihre Zeugen. Grusche bekam vom schlauen Richter Azdak den Michel zugesprochen. nachdem er beide vermeintlichen Mütter durch den Kreidekreis auf die Probe gestellt hatte und so herausfand, wer für das Kindswohl besser geeignet sei. 1851 bekam Grusche das Erbe für Michel Abaschwili zugesprochen und sie half damit den Armen und Kranken. Sie brachte Länder und Völker wieder zusammen und es herrschte Frieden im Land. Am 05.06.1851 heiratete Grusche Simon Chachava in der Kirche in Nukha und zog mit Simon gemeinsam auf den Bauernhof ihrer Eltern .Dort bekamen sie 1853 ein gemeinsames Kind: Sara Vachdnaze. Und auch Michel freute sich nun ein kleines Schwesterchen zu haben und ihr großer Bruder zu sein.

Biographie des Dorfschreiber Azdak

Der Azdak ist fünfzig Jahre alt aber er hat schon eine Menge gesehen. Eigentlich zu viel für ein Leben! Geboren wurde er in einer eher dörflichen Gegend. Das Land war weit und die Erde war hart. Seine Eltern mussten immer schwer arbeiten, um die sechsköpfige Familie durch das Leben zu bringen. Der Azdak hatte also noch drei Geschwister. Seine Mutter gebar fast alle zwei Jahre ein Kind. Sie half immer auf dem Feld mit und kümmerte sich auch noch um die Kinder. Da der Azdak auch immer auf dem Feld mithelfen musste, konnte er sich nur wenig auf die Schule, bzw. um seine Hausaufgaben kümmern. Hier erwuchs dann auch der Hass gegen die Obrigkeit, da seine Eltern einen Zehnten dem Großfürsten abgeben mussten. Es war für ihn immer schon schwer zu akzeptieren, dass man mit einem Namen zur oberen Kaste gehört. Der Krieg setzte jetzt die vorherrschenden Regeln außer Kraft und ein jeder musste ums Überleben kämpfen. Hier drin war der Azdak wohl geübt. Er besitzt eine gewisse Bauernschläue und auch im rhetorischen Sinne kann man ihm nur schwer etwas vormachen. Er liebt das klare Wort. Seine Kleidung war eher schlicht aber robust. Zu oft hat er die Schwere des Lebens und seine Ungerechtigkeiten erlebt. Im Alter von neunzehn Jahren verlies er das Elternhaus und wollte die Welt erobern. Der Azdak tingelte von Dorf zu Dorf und arbeitete in mehreren Berufen oder auch nur zur Aushilfe (Knechtschaft). Nie verlor er aber die Lust am Leben und auch den Frauen ist er zugetan. Er ist ein wahrer Genussmensch und liebt gute Speisen und  auch einem guten Trunk ist er nicht abgeneigt. Durch eben diesen Genuss, ist der Azdak viel rumgekommen, und er machte sich ein Bild von den Menschen und ihren Gewohnheiten. Als der Krieg ausbrach, versetzte er das Land in einen Ausnahmezustand. Viele Posten konnten nicht besetzt werden.  Panzerreiter verhalfen dem Azdak zu einer neuen Arbeit, indem er sich selbst zum Angeklagten machte. Durch sein rhetorisches Geschick, wird er in das Richteramt erhoben. Unverholen gibt der Azdak seine Meinung über Großfürsten preis, die alles nur mit ihrem Geld machen und die Sorgen der einfachen Leute nicht kennen, oder nicht kennen wollen. Der Azdak richtet nach seinem Gefühl. Derb aber gerecht. Er missachtet das Gesetzt nicht, legt es aber zu seinen Gunsten aus. Als der Krieg zu Ende geht, weiss der Azdak, dass seine Zeit als Richter Geschichte ist. Einmal noch lässt er sein Geschick aufblitzen und spricht der Grusche das Kind zu und entbindet sie aus ihrer "gekauften Ehe". Seine Menschlichkeit und sein Herz, veranlassen ihn zu einem Trick. Nur die, welche dem Kind nie wehtun würde, kann die wahre Mutter sein. Anwälte lässt er nur auflaufen, da er diese für Schaumschläger hält. Zu guter letzt feiert er sich selbst mit einem großen Fest, zudem er jedermann einlädt und verlässt die Stadt.

Der Sänger Arkadi Tscheidse

Der Sänger Arkadi Tschaidse ist ein kluger Mann um die 40. Er hat schon viel gesehen und erlebt und ist zum Entschluss gekommen, die Menschen zu unterhalten solange es ihm möglich ist. Er ist sehr begabt in dem was er tut und macht es aus Leidenschaft, denn Geld hat er schon genug verdient. Er hat früh mit der Arbeit angefangen und sich sein Geld immer gut eingeteilt. Sein Gehalt hat er sich zuerst mit körperlich harter Arbeit verdient, auf Bauernhöfen zum Beispiel, doch schon in jungen Jahren sang er gerne und er entdeckte darin sein Talent.

Außerdem war er ein guter Erzähler und wusste, was die Menschen hören wollten. Also verdiente er in Gaststätten, auf Marktplätzen oder auf Festen sein Geld. Er hatte schnell ein Vermögen mit seiner Arbeit verdient, welches er gut angelegt hat, denn er hat eine Musikergruppe aus Freunden und Bekannten zuzsammengestellt und diese mit den besten Instrumenten und den ausgefallensten Kleidern ausgestattet. Es war eine bunte Gruppe, voller Talente die nahezu jeden unterhalten konnten.

Dass diese Gruppe so unterhaltsam und erfolgreich ist ,war kein Zufall, denn der Sänger hatte ein gutes Gespür und war sehr intelligent. Er wusste ,wie und mit wem man erfolgreich wird. Außerdem war er sehr nett und die Musiker respektierten ihn sehr. Er und seine Gruppe waren ein eingeschweißtes Team, das durch viele Städte zog und ihre Stücke spielte. Der Sänger war sehr minimalistisch veranlagt und brauchte nicht sehr viel um glücklich zu werden. Meistens reichte ihm ein wenig Tabak und die schöne Natur. Außerdem ist er ein dankbarer Mann. Er ist dankbar für sein Talent, dankbar dafür das er gesund ist und allgemein ein sehr zufriedener Mensch. Wenn man sich fragt ,was den Sänger ausmacht, so sagen die Meisten ,dass es natürlich sein Gesang ist. Aber seine Musiker und Menschen ,die ihn näher

Biographie: Natella Abaschwilli

Georgien - Wir schreiben das Jahr 1812.
Die Geschichte beginnt in einem kleinem Dorf. Die Einwohnerzahl kann man sich an zwei Händen abzählen. Am Ende des Dorfes steht eine kleine unscheinbare Hütte, in dieser Hütte lebt ein armer Bauer mit seiner schwangeren Frau. Dieses Paar ist nicht mächtig und viel Geld besitzt es auch nicht, trotzdem sind sie sehr glücklich, weil heute ihre gemeinsame Tochter zur Welt kam. Und dieses Kind sollte es in ihrem zukünftigen Leben noch weit bringen. Ihr Name ist Natella.
Natella war der ganze Stolz ihrer Eltern. Mit ihrem blonden Haar und ihren grünen Augen ist sie vom Aussehen einem Engel gleich. Zumindest haben das alle Menschen im Dorf behauptet. Doch ihren Eltern war das nicht das Wichtigste, das Wichtigste war, dass ihre Tochter gesund war.

Mit den Jahren ist Natella größer geworden, und wurde ein sehr fleißiges Kind. Mit ihren gerade mal 5 Jahren ist sie ihren Eltern eine große Hilfe. Sie hilft ihrer Mutter im Haus und ihrem Vater hilft sie sich um die Tiere zu kümmern. Allgemein war es den Eltern das Wichtigste , dass Natella lernt selbstständig zu werden. Sie sollte auch  lernen für sich selbst zu sorgen und wie man  alles  erreichen kann was man möchte . Auch sonst konnte die Familie nicht glücklicher sein. Aber das Blatt sollte sich schnell wenden.

Bereits ein Jahr später kam Natella in die Schule, und sie freute sich sehr darüber ,weil sie es liebte neue Dinge dazu zu lernen. Und sie lernte sehr schnell, sie fing an schreiben und lesen zu lieben. Und  sie las ein Buch nach dem anderen. Sie wurde in kürzester Zeit die Beste und Fleißigste der Klasse. Bei den Lehrern wurde sie beliebt, bei den Schülern wurde sie jedoch immer unbeliebter. Und diese Eifersucht der Anderen bekam Natella jeden Tag zu spüren. Sie wurde geärgert, nicht nur weil sie sich in den Augen ihrer Mitschüler bei den Lehrern einschleimte, sondern auch weil sie nicht gerade so luxoriöse, teure Kleidung trug , wie alle Anderen.

Jeden Tag kam sie direkt aus der Schule und ging in ihr Zimmer um zu lesen, sie fing  an immer weniger auf dem Bauernhof ihrer Eltern zu helfen. Statt dessen lernte sie , wie man sich gewählt ausdrückt, wie man sich benahm und wie man sich kleidete.  Fürsten, Königinnen und Gouverneursfrauen nahm sie sich als Vorbilder.. Natella war begeistert von dem Luxus dieser Leute. Und sie wünschte sich genau so ein Leben.

11 Jahre später-1828
Die Jahre vergingen und Natella ist inzwischen eine junge Frau und wird heute 16 Jahre alt. Aber von dem einst so fleißigen Kind ist inzwischen nichts mehr übrig. Natella lernte in den Jahren immer mehr, wie man sich am Hofe benimmt. Und sie machte ihren Eltern und ihrem Umfeld  mit ihrem königlichen Getue das Leben schwer. Sie hat es auch tatsächlich aufs Schloss geschafft, doch zur Natellas Ärger eben  nur als Dienstmädchen. Egal,wie nervig die Arbeit für sie war, sie erledigte ihre Aufgaben sorgfältig und mit Bedacht, so wie sie es von ihren Eltern gelernt hatte.
Als sie an diesem Tag nach Hause kam, fing sie sofort an ihren Eltern alles von der Arbeit im Schloss und von den vornehmen Leuten zu berichten. Sie redete ohne Punkt und Komma. Bis ihre Eltern genug davon hatten, sie hatten es satt sich anhören zu müssen, wie schlecht Natella ihr Leben fand und wie gerne sie so leben würde wie eine Königin. Also setzten sie Natella vor die Tür und sagten ihr, wenn sie so leben möchte wie die Leute im Schloss, sollte sie auch dort hingehen wo sie so leben kann. Natella beeindruckte das nicht wirklich, sie nahm ihe Sachen und ging.

1833:
Fünf Jahre sind vergangen ,seit Natella ihr Elternhaus verlassen hat, in dieser Zeit versuchte sie sich als Dienstmädchen über Wasser zu halten , was nicht einfach war. Es gab nämlich zu dieser Zeit nicht viel Arbeit und so  auch nicht viel Geld zu verdienen. Und trotzdem fing sie nicht an ihr Verhalten zu ändern. Sie behandelte die Menschen um sich herum so ,wie Natella vor vielen Jahren selber behandelt wurde. Dadurch war sie auch nicht gerade beliebt bei ihren Mitmenschen.
Sie arbeitete Tag für Tag und hatte immer noch den großen Wunsch ein königliches Leben zu führen.
Und dieser Wunsch sollte sich bald erfüllen.

1839:
Sechs Jahre später ereichte Natella nach einer langen Reise das Dorf Grusienien, und wurde dort im Schloss des Gouverneurs Georgie Abschwilli als Dienstmädchen angestellt. Wie immer erledigte sie ihre Arbeit gut und war durch ihre besondere Art dem Gouverneur sofort aufgefallen. Das merkte auch Natella, und sah ihre Chance  gekommen , endlich ihren Traum zu verwirklichen. Sie fing an sich bei dem Gouverneur beliebt zu machen. Während dieser sich in sie verliebte, war von Natellas Seite aus alles  nur Berechnung. Sie sah nur ihr Ziel vor Augen, und das wollte sie auch unbedingt erreichen. Nach einem halben Jahr  war es endlich soweit. Georgie Abaschwili machte Natella einen Heiratsantrag und sie nahm ihn ohne zu zögern an. So wurde aus der Bauerstochter Natella, die Gouverneursfrau Natella Abaschwili.

1849:
Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen . Natella genoss ihr Leben in Reichtum, ihr altes Leben hatte sie inzwischen vollkommen hinter sich gelassen, selbst zu ihren Eltern hatte sie keinen Kontakt. Aber sie war dennoch glücklich mit ihrem Leben, weil sie so leben konnte ,wie sie es sich schon immer gewünscht hatte. In den nächsten Tagen bekam Natella aber einige  gesundheitliche Probleme und sie ließ einen Arzt kommen. Am selben Tag erfuhr sie ,dass sie schwanger war. Alle freuten sich über diese Neuigkeit, alle, bis auf die zukünftige Mutter selbst. Denn diese hatte doch ganz andere Pläne. 9 Monate später, war große Freude am Hofe der Gouverneursfrau. Natella Abaschwili war Mutter  eines Sohnes geworden. Aber diese Freude hielt nur kurz. Denn in Grusinien hatte der Krieg begonnen. Und das ganze Schloss war in Aufruhr. Natella Abaschwili, die im Schloss nicht gerade beliebt war, fing an den ganzen Tag das Schlosspersonal durch dir Gegend zu scheuchen. Und nebenbei versuchte sie sich um ihren kleinen Sohn zu kümmern. Aber ihr Kümmern bestand  nur darin, ihren Sohn, den sie und ihr Mann auf den Namen Michel getauft hatten, von einem Dienstmädchen zum anderen zu reichen, während sie damit beschäftigt war ihre Kleidung und ihre Schuhe zu retten. Während des ganzen Trubels kam ein Adjudant ins Schloss der Natella und  berichtete, dass  sie das Schloss verlassen und sich in Sicherheit bringen müßte. Natella aber war derweil damit beschäftigt ihr Personal anzuschreien und sich mit Ärzten um die Gesundheit ihre Sohnes zu streiten. Michel wurde  hin und her gereicht, bis er schließlich in die Arme eines Dienstmädchens Namens Grusche kam, die sich sehr gut um das Kind  kümmerte. Natella Abaschwili verließ daraufhin das Schloss ohne  auch nur einmal zurück zuschauen und ohne darüber nachzudenken , was mit ihrem Sohn passieren würde. Im Schloss wurde es immer ruhiger und das Dienstmädchen Grusche kümmerte sich immer noch weiter um Michel. Als alle Anderen das Schloss verlassen hatten, ging auch sie und nahm Michel mit,  ohne an die Konsequenzen zu denken.

1941:
Vier Jahre später kam Natella Abaschwili zurück nach Grusinien, sie wollte ihren Sohn wiederhaben. Aber nicht etwa, weil sie plötzlich Muttergefühle entwickelt hatte, sondern weil der Reichtum und die ganzen Güter der Familie Abaschwili auf ihren Sohn Michel überschrieben worden waren. Und um all das nicht zu verlieren , wollte sie ihren Sohn so schnell wie möglich wieder zu sich holen. Sie schickte Panzerreiter los, um nach ihrem Sohn zu suchen, und sie fanden ihn auch und berichteten Natella, dass sich ihr Sohn bei einem Dienstmädchen Namens Grusche befände. Für Natella war klar, dass Grusche ihren Sohn entführt hatte. Sie  ging vor Gericht um ihren Sohn Michel  zurückzubekommen.
Nun standen Natella Abaschwilli und das Dienstmädchen Grusche vor Gericht  und beide behaupteten vor dem Richter Azdak , die Mutter des Kindes zu sein. So beschloss Azdak ,dass in der Mitte des Raumes ein Kreis aus Kreide gemalt werden sollte. Und  Michel wurde in den Kreis hineingestellt. Beide Frauen wurden nun dazu aufgefordert an dem Kind zu ziehen, denn nur wer das Kind zuerst aus dem Kreis ziehen konnte, sei auch die Mutter. Während Natella sich bereit machte an dem Kind zu ziehen um zu beweisen ,dass sie die Mutter sei, zögerte Grusche und weigerte sich an dem Kind zu ziehen , denn sie wollte es nicht verletzen. Als der erste Versuch scheiterte ,beschloss Azdak das Ganze  noch einmal zu wiedeholen. Aber auch beim zweiten mal war Natella die einzige,  die an dem Kind zog. Und da erkannte der Azdak, dass nur Grusche, die auf das Wohl des Kind achtete die wahre  Mutter sein konnte. Er entschied,  dass Michel bei Grusche bleiben sollte. Natella verlor dadurch nicht nur ihr Kind ,sondern auch alles, wovon sie ihr ganzes Leben lang geträumt hatte.

Um nicht länger an diesem Ort zu bleiben zu müssen , der sie an all das erinnerte, beschloss sie zurück nach Georgien in ihr Elternhaus zu gehen. Dort angekommen musste sie erfahren ,dass ihre Eltern nicht mehr lebten. und dass von ihrem ehemaligen Haus nicht mehr viel übrig war. Aber anstatt fortzu -laufen , fing sie an ,das Haus wieder aufzubauen. Sie wurde eine Bäuerin und lernte ein paar Jahre später einen Bauern kennen, den sie heiratete . Sie wurde wieder die fleißige Frau , welche sie früher gewesen war. Sie wurde wieder glücklich aber ihr altes Leben hat sie nie vergessen,. Im Gegenteil sie hat daraus gelernt. Sie hat nie wieder denselben Fehler gemacht. Nun hatte sie ihr Traumleben, von dem sie nie geglaubt hätte, dass sie so leben könnte. Und damit endet die Geschichte der Gouverneursfrau Natella Abaschwilli.

Was – die Entscheidung

Kooperationen

Maßnahmefinanzierung
Das Projekt wird finanziert vom Jobcenter Herzogtum Lauenburg.

Probenort
JobAct® to Connect Ratzeburg/Mölln findet statt im Vereins Miteinander Leben e.V.