JobAct® to Connect Leipzig

26. August 2019
Team vor Ort Juliane Torhorst, Theaterpädagogik
Janka Zimmermann, Bewerbungsmanagement
Probenort Tanzerei Flugfisch, Gustav-Adolf-Straße 45, 04105 Leipzig
Finanzierung Jobcenter Leipzig
Projektmanagement Franziska Kipper, E-Mail

Wir – Die Gruppe

Wo – Der Ort

  • Connewitz, Eisenbahnstrasse, Faust
  • Auerbachskeller, Gewandhaus
  •  runde Ecke, Academixer
  • MDR, WGT, Stasi, Nü!?
  • Wave Gothic Treffen, Friedliche Revolution, Leipziger Allerlei
  • Leipziger Lerche, Ode an die Freude
  • grau & dreckig bleibt lieber wo ihr seid
  • Goethe, Schiller, Luther, Kurt Masur
  • Völkerschlachtdenkmal, Saale Leipzig Kanal

Wer – Die Akteure

  • Schuh 1
    Ich bin Größe 46. Gerade Strecken sind das Beste. Ich fühle mich wohl im Schuhschrank, wenn ich neu bin. Ich laufe gern auf festem Untergrund und weichen Boden. Mein Besitzer ist sehr lieb. Mit mir geht er gern spazieren. Wenn ich nass werde, kommt Papier in mich hinein, damit ich trockne. Ich werde viel beim Sport gebraucht. Jeden Tag schlage ich die Wege zum Projekt ein. Wenn mir Steine im Weg liegen, gehe ich lieber außen rum.
  • Schuh 2
    Ich fühle mich wohl auf der Erde, Sand, Wiesen und Humus. Dort muss ich meinen Besitzer nicht allein abfedern, sondern werde vom Untergrund unterstützt. Dies ist auch nötig, da mein Besitzer sich dort auch wohler fühlt und mich durch hüpfen, springen und klettern mehr beansprucht als sonst.
  • Schuh 3
    Ich bin das Paar Schuhe von Jens, mit Schuhgröße 43. Mein Besitzer ist ein ziemlich flotter Läufer, der gerne mit mir auf ebenen Flächen, ungern auf Pflastersteinen und schmutzigen Wegen läuft. Ein Erlebnis für mich ist es, wenn wir gemeinsam durch Leipzigs Straßen laufen, oder auch wenn wir in aller Ruhe spazieren gehen. Manchmal habe ich gar keine Lust dazu, aber Jens treibt mich immer wieder an. Am meisten werde ich gebraucht um ihn sowohl in die Klopstock-, als auch in die Gustav- Adolf- Str. in der Woche zu begleiten. Stressig wird’s, wenn Jens einkaufen geht, oder gar, wenn er rennen muss, z.B. zur Bahn. Und wehe es liegt ein Stein im Weg, aber dann…
  • Schuh 4
    Meine Größe: Von der Ferse bis zum großen Zeh. Ich fühle mich wohl neben der warmen Heizung im Korridor. Ich laufe gern auf leisen Sohlen, weswegen ich diese gleich integriert habe. Mein Besitzer ist ein Trampel, aber er putzt mich oft- nur gerade mal heute (am Tage des Fotos) nicht! Am liebsten erlebe ich den Tritt aufs Gaspedal, denn ich bin ein fetter und heißer Typ. Mich treibt die unsagbare Laufbereitschaft von meinem Besitzer an. Meistens geht´s bergab (wegen meinem Besitzer), das aber in jedwede Richtung! Wenn mir Steine im Weg liegen, stoße ich meist dran, da mein Besitzer hochnäsig ist und deshalb nicht auf untenliegende Steine achtet.
  • Schuh 5
    Ich bin Größe 41. Ich fühle mich unwohl auf glatten Fahrradpedalen und nassen Böden bei Regenwetter in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohl fühle ich mich im Wald, auf Wiesen, auf nassen Straßen, auf großen wackligen Leitern und im Sand. Ich laufe gern auf unebenen Untergrund. Eigentlich alles oben Genannte. Meine Besitzerin ist sehr lieb zu mir. Sie fettet mich regelmäßig ein und hat mich erst vor kurzem zum Schuster gebracht. Was treibt mich an? Ich bin einfach ein toller, langlebiger Lederschuh, den man fast überall tragen kann. Und ich werde sehr oft getragen. Wenn mir Steine im Weg liegen, klettere ich über sie hinweg.
  • Schuh 6
    Ich bin Größe 43. Auf dem Boden fühle ich mich wohl. Ich laufe ungern auf Kies. Mein Besitzer ist noch gar nicht viel mit mir gelaufen. Ich erlebe gern Sonnenschein, denn für Regen bin ich nicht so gut geeignet. Ich bin eher unbequem, auch wenn ich etwas abgelaufen bin. Ich bin für kurze, alltägliche Strecken.
  • Schuh 7
    Ich bin Schuhgröße 42. Ich lebe es, wenn mein Besitzer mich in seinem WG-Zimmer sucht. Ich liege immer woanders. Manchmal unter dem Bett, manchmal auch unter dem Tisch. Das ist immer ein Erlebnis. Ich liebe die Straßenbahnfahrten. Ich unterhalte mich nämlich gern mit den Schuhen der anderen Passagiere. Eigentlich laufe ich nicht gerne, weil mein Besitzer es immer eilig hat, auch wenn es keinen Grund gibt.
  • Schuh 8
    Ich bin irgendwas zwischen einer 39 und 40. Die einen finden mich unpassend, den anderen steh ich ganz gut. Letztendlich übernahm meine Besitzerin auch so die Trägerschaft. Naja wohl eher die Zwangsadoption. Einen Namen musste sie mir nicht mehr geben, der steht unten auf meinem Profil sozusagen: Leggero. Ja und genauso leichtfüßig trage ich meine Besitzerin durchaus, was sie mir zutraut …. Und so sehe ich auch aus. Aber eigentlich, wenn ich genau überlege, passt das auch ziemlich gut zu ihr.

Wie – Die Arbeit im Projekt

Was – die Entscheidung

BRECHT AUF! BRECHT AB! BRECHT EIN!

Brecht’sche Innereien

In Brechts „Fragen eines lesenden Arbeiters“ hinterfragt der Arbeiter 
die übliche Geschichtsschreibung. Hier befragen Arbeitslose die bestehenden Machtverhältnisse. Bertolt Brechts sprachliche Kraft fokussiert sich in seinen Gedichten. Aus einem Kaleidoskop von Worten entsteht das neue Ganze.

Ein Theaterabend von absurd-erschreckender Aktualität. Wir treffen uns auf dem Schlachthof der Geschichte

REGIE: Juliane Torhorst // AUSSTATTUNG: Jane Saks
MITARBEIT: Janka Zimmermann

PREMIERE: 14.02.2020 um 20 Uhr (AUSGEBUCHT)
2. VORSTELLUNG: 15.02.2020 um 20 Uhr (AUSGEBUCHT)
EINLASS JEWEILS UM 19:30 Uhr

NEUES SCHAUSPIEL LEIPZIG, LÜTZNERSTR. 29, 04177 LEIPZIG

Wie – so waren wir

BRECHT AUF! BRECHT AB! BRECHT EIN!

Brecht'sche Innereien. im Neuen Schauspiel Leipzig.

Premiere der Inszenierung des JobAct® Projekts mit Arbeitslosen in Leipzig

Eine Rezension von Josefine Bartl, Theaterwissenschaftlerin in Leipzig

Leipzig, 14.02.2020. Sechs Monate lang untersuchten die neun Spieler*innen von BRECHT AUF! BRECHT AB! BRECHT EIN! Brecht'sche Innereien. zusammen mit der Regisseurin Juliane Torhorst und der Sozialpädagogin Janka Zimmermann Gedichte Bertolt Brechts. Sie erforschten beschriebene Machtgefüge und reflektierten hinsichtlich bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse und ihrer eigenen Rollen - die auf der Bühne und die privaten. Den Rahmen für dieses Projekt stellt die Projektfabrik gGmBh und das Jobcenter Leipzig. Das Ergebnis ist die szenische Collage der Texte Brechts, die durch die Ideen, Auseinandersetzungen und dem Schauspiel der Teilnehmenden illustriert werden:

Eine gute Stunde geleitet das Ensemble das Publikum durch einen Schlachthof der sozialen Verhältnisse. Die neun Spieler*innen, allesamt in weiße Abendrobe und Fleischerschürzen gekleidet (Ausstattung: Jane Saks), zeigen zunächst als gestischer Chor den Prozess einer Schlachtung und der Weiterverarbeitung des Fleisches. Für die Mittagspause bringen alle ein Stück des Schlachtguts zum Koch der Gruppe, wodurch ihnen die Teilnahme am Mahl möglich wird. Eine der Figuren trägt nichts bei und wird beim gemeinsamen Essen der Gruppe verwiesen, er wird beleidigt und ihm wird der restliche Abfall vor die Füße geworfen. Ist sein Verhalten eine moralische Unart, die Zurechtweisung verdient? Wird er Opfer von hierarchischen Streben innerhalb der Gruppe? Oder zeigt das Gesamtsystem, in dem die Figuren leben, Mängel, wenn es nicht alle bedingungslos versorgt? Die folgende Szene und das dazugehörige Gedicht spitzen das Motiv ,Alle gegen eine*nʼ zu. Schauplatz Nationalsozialismus: Die Liierte eines jüdischen Mannes, Marie Sanders, wird nach den Nürnberger Gesetzen öffentlich gedemütigt und ermordet. Gleichzeitig rollt roter Bühnenvorhang wie siegende Fahnen die Wände hinunter.

Der Tenor der Inszenierung scheint damit abgesteckt: Grundszenario Schlachthof, klinisch weiß gekleidete Figuren, realistisch nachgebaute Fleischstücke als Requisiten, massive rote Stoffbahnen und keine Scheu, die thematisierten Unterdrückungen schmerzlich zu machen.

„Aber das Neue muss Altes bezwingen.“

Nachdem der Arbeitstag mit dem Ablegen der Schürzen beendet wird, widmet sich das Ensemble thematisch der Verführung und dabei taucht plötzlich eine riesige Schaumstoffwurst als Phallus auf, der zwischen den Beinen einer Spielerin klemmt. Danach verschwimmen die Figuren mit dem Bühnenbild. Sie werden zu langsamen Wellen und Gewässern oder zur Formation einer übergroßen Madonna. Das Publikum schwelgt oder lacht während die zitierten Texte nicht nur von einem Schiffbrüchigen, sondern auch von Missbrauch und der Verwesung eines ertrunkenen Mädchens handeln. Die Passagen kulminieren im stechenden Blick der Figuren zurück ins Publikum. Bruch. Ihnen fällt jeweils einzeln ein, sie seien doch Bertolt Brecht. In diesem Sinne beginnt ein ausschweifendes Gelage bis ein neuer Tag im Schlachthof anbricht. Dort verlegt sich die Stimmung nun in ein ,Jede*r gegen jede*nʼ. Die zunächst kleinen Fleischbrocken sind nun menschshohe Steaks, die sich in Slow Motion um die Ohren geprügelt werden. Nachdem sich die Figuren davon erholt haben, ist klar, der Kampf dürfe nicht gegeneinander gerichtet werden, sondern gegen die Herrschenden.

„Unten ist der Untere wichtig. Oben ist der Richtige richtig.“

Die Revolution formiert sich zu einem wackeligem Marsch der Figuren, denen die Glieder nicht gehorchen, während Ton Steine Scherben den Takt dazu angibt. Am Ende dieses Umsturzes erwartet sie in der folgenden Szene die kapitalistische Sozialleiter. Sie erscheint in Gestalt von Rainald Grebes Chanson Oben, den zwei der Spieler*innen mit Klavier und Gesang live performen. Dabei wird die ungebrochene Herrlichkeit von Ruhm, Geld und einer eigenen Putzkraft besungen. Eben noch vom Oben-sein betört geraten die Figuren in Konflikt. Im Zitat aus Die heilige Johanna der Schlachthöfe wird aufgedeckt, dass es ohne die Unteren keine Oberen geben könne und die Oberen ihren Status behaupteten, indem sie die Unteren konsequent unten hielten. Der abschließende Chor ermahnt, dass der Mensch für dieses Leben nicht schlecht, nicht schlau, nicht anspruchslos und nicht gut genug sei. Mensch haue ihm deshalb ruhig auf den Hut. Das Licht geht aus und über die weißen Gestalten flimmern Projektionen aktueller Nachrichtenbilder (Video: Tim Stollberg).

Wann ist mensch oben? Wann unten?

Trotzdem dieser abschließende Moment den Raum mit Betroffenheit (und dem unmittelbar folgendem lauten Applaus) auflädt, hortet das Stück seinen Charme in der gelungenen Zusammenführung von Konfrontation und Lösungsversuch. Die wuchtigen Passagen und Bilder sozialer Schieflagen kreuzen sich durchweg mit szenischem Witz, mitreißenden Einlagen der Spieler*innen und gefühlvollen Choreographien. Um den vorab sezierten gesellschaftlichen Gefällen entgegenzutreten, entfaltet die Inszenierung eine künstlerische Kraft der Gruppe, die ein aufregendes Spiel der Deutung und Umdeutung, sagen wir der Ermächtigung, mit Brecht'schen Texten und der dargestellten Welt betreibt.

Im Rahmen der Entwicklung des Stückes erlebten die Teilnehmenden eine intensive Beschäftigung sowohl mit sich selbst, als auch mit den Dynamiken und der Diversität der Gruppe. Die Beteiligten, deren Altersspanne von Mitte 20 bis Mitte 60 reicht, untersuchten, sowohl in Bezug auf die Texte und die Inszenierung als auch auf die Gruppenprozesse, Machtverhältnisse, die sie wahrnehmen, erleiden oder produzieren. Sie ergründeten im Gespräch und im Spiel kritische Umgänge mit der eigenen Position und Möglichkeiten der Verschiebung. Neben der gemeinsamen Aufführung begleitet das JobAct® Programm alle Teilnehmender*innen bei der Suche einer Praktikumsstelle, die sich an die Inszenierung und an einer weiteren zweimonatigen Vorbereitungsphase anschließen soll.

netz/presse: mim schneider
fb: photographie mimski
insta: m.i.m.s.k.i

Fragmente zum zerstückelten Abschluss des Projektes.
Ein Kaleidoskop der Stimmen

Stimmen zum Abschluss aus den leeren Theater und aus der leeren Stadt in die privaten Räume
KÜNSTLER IN SCHUTZMASKEN am Klavier und anderen Instrumenten – ein sehr tragisches Bild …

  • Es kann technische Störungen geben.
  • Das online Angebot ist weniger direkt als es ein wirklicher Besuch (…)
  • Frühjahr 2020 und die Welt dreht sich etwas langsamer, entschleunigter
  • Ich bin zuhause, langweile mich, merke wie ich unkonzentriert, zerstreut und gleichzeitig neidisch auf diejenigen bin, die einen Arbeitstag haben.
  • Ich klicke mich durch das Musée d’Orsay in Paris. Sitze in meinem Bett, das Zimmer ungelüftet, ich kriege leichte Kopfschmerzen und fange an mich zu langweilen. Klappe den Laptop zu.
  • #unitedwestream (…) wir hören Techno beim Abendessen, sagen uns: „Weißt du noch? Vor Corona…“
  • Irritierte Frage vom Kind warum wir denn den Laptop anmachen, um zum Theater zu gehen?! 
  • ich bin gelangweilt, das Kind geht voll mit
  • Ohne Corona hätten wir uns mindestens eine halbe Stunde Weg eingerechnet, hätten die frische Luft eingeatmet, hätten erleichtert aufgeatmet, wenn alle aus dem Theaterraum strömen, nach Hause, zum Kuchen, nach Hause. Jetzt sind wir zu Hause. Haben uns nicht viel bewegt, mein Kind videotelefoniert fast täglich mit ihrer besten Freundin, digital competence mit 3!
  • Die Schaubühne Berlin bietet in Zeiten der Covid19-Pandemie einen virtuellen
    Spielplan an, ein Stream täglich aus dem Archiv, 18oo-0oo Uhr, gegen Spende.
    Schnell noch Bildschirm duplizieren, ah nein, falsche Einstellung, keine Rückantwort, nichts bewegt sich, der Cursor nicht, dafür mein Puls und zwar schlagartig schneller. Das Drecksding hat sich aufgehängt.
  • Meine Windows Office Version ist abgelaufen und ich finde es total bescheuert, mir eine so basale Funktion eines Computers nachkaufen zu müssen. (…) und warum rege ich mich eigentlich immer noch auf.
  • Ich hoffe, das es nachher keine Formatierungsprobleme gibt
  • Was bedeutet jetzt nun eigentlich ein solcher digitaler Besuch für mich?
    Ich bemerke, wie sehnsüchtig ich bin, wenn ich zurückschaue. Wie schön es ist, sich zu erinnern. Im Moment zu sein, dabei zu sein, wenn etwas passiert, hautnah, das ist überwältigend und ich lasse etwas mit mir geschehen, was rauschhaft und berauschend sein kann. Nicht steuerbar, fast wie ein Zuschauer meiner eigenen Wahrnehmung.
    Doch es gibt eine Zeit nach einem Augenblick. Die wohl gemeint ist, wenn man sagt: "mit etwas Abstand betrachtet" oder "dem Ganzen etwas Raum geben" oder "nach längerer Betrachtung". Ich merke, wie sich einzelne Fragmente der bloßen, ungefilterten Wahrnehmung mit eben dieser Zeit zu eigenen, meinen Gedanken oder sogar Meinungen zusammenführen. (…)
    Im Bezug auf die Möglichkeiten und Reize des virtualisierten Kulturbetriebs wird mir das besonders deutlich, wenn ich im Stream hin und her springe... einfach, weil ich kann, was auf andere Weise undenkbar ist.
    Hunger mit Replizierbarkeit stillen.
    Fokus neu ausrichten.
    Vielleicht eine Szene in Gänze begreifen, soll heißen, im Detail.
    Oder einfach auf Pause drücken, alles anhalten, nichts geht mehr, totales
    Freeze… eine rauchen gehen,
    und weiter machen.
  • Reflexionen aus den vollen Herzen, hinaus in die leere Stadt
    Brecht, heilige Johanna der Schlachthöfe?? Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das gehen sollte!
    Habe mich in der Maßnahme mental und körperlich vitalisieren können
    Habe neue Aspekte möglicher Annäherung zwischen Menschen für mich entdeckt
    Ich bin stolz, dass ich alles geschafft habe und an den Auftritten teilnehmen konnte
    Den aufrechten Zustand meines Gemüts während der Projektarbeit, möchte ich auf Dauer behalten und in die neuen beruflichen Aufgaben mitnehmen.
    Ich habe ein besseres Sicherheitsgefühl und Optimismus für die Zukunft bekommen
    Es soll so viel wie möglich Projektfabriken geben
    Die Herstellung der Requisiten hat viel Spass gemacht
    Herausfordernd waren die Arbeit mit der Gruppe, die unterschiedliche Interessen hat und die intensive Beschäftigung mit einem Theaterstück und der Arbeitswelt.

  • Ich habe mich voll gefreut, die Möglichkeit zu bekommen, etwas Neues machen zu dürfen. Ich hab darin nur Vorteile gesehen:
- mehr aus mir raus zu kommen
- viel sozialen Kontakt
- viel sprechen
- und natürlich eine Tätigkeit zu haben
    Außerdem war der Zeitpunkt ideal – ich konnte mich in dem Moment nicht entscheiden was ich überhaupt in nächster Zeit machen wollte und Ausbildungen und Studien wären erst ca. ein Jahr später los gegangen.
  • Mitmachen, eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
    Das Interagieren in der Gruppe hat mir meistens gefallen und es hat mein Interesse an einem sozialen Beruf verstärkt.
    Als ich meinen Text endlich auswendig konnte
    Der Kontakt in der digitalen Gruppe war für mich längst nicht dasselbe wie die Leute in echt zu sehen. Die Aufgaben waren teilweise aber sehr cool und haben mich auch motiviert mitzumachen.
    Ich bin stolz darauf, dass ich öfter sehr aus mir raus gekommen bin
    Wir wussten irgendwie alle, dass wenn es drauf ankommt, wir 100 % zur Stelle sind.
  • Beeindruckt hat mich, wie Brecht stets aktuell die Ereignisse seiner Zeit messerscharf erkannt, bewertet hat. Auch unheilvolle Entwicklungen in Deutschland ganz klar vorausgesagt hat und schonungslos, teils lapidar, das alles anprangerte. Teilweise schon bevor es geschah.
    Sprechen, Singen und Sport in der Gruppe ist toll!
    Wie schon Brecht sagte : Aber das Neue muss altes bezwingen ...
Genau das begann hier.
    Ich hab mich mit den Anderen sehr verbunden gefühlt.
    
ich war sehr stolz auf uns
    Es war schon fast ein Wunder

Kooperationen

Maßnahmefinanzierung
Das Projekt wird finanziert vom Jobcenter Leipzig.

Probenort
Wir proben in der Tanzerei Flugfisch.