JobAct Düsseldorf “Liebes Tagebuch Oktober 2009″

Die letzten vier Wochen waren sehr interessant und lehrreich.

Anfang Oktober hat das Projekt “JobAct” von der Projektfabrik angefangen.
Am Anfang war ich sehr aufgeregt, da ich keinen kannte. Doch durch die spielerischen und zugleich witzigen Kennenlern-Übungen, habe ich schnell Freundschaften geschlossen. Ich hätte nicht gedacht, dass 20 verschiedene junge Erwachsene so gut und so schnell mit einander zurecht kommen. Damit das Gute miteinander beibehalten wird, haben wir gemeinsam unsere eigenen Regeln aufgestellt.

Als jeder Einzelne seine Erwartungen und Wünsche an das Projekt erzählte, ist mir bewusst geworden, dass wir alle aus dem selben Grund an dem Projekt teilnehmen;
Spaß an kreativer Arbeit und den Wunsch seinen Traumberuf ein Stück Näher zu kommen.

Freud und Leid sind jeden Morgen nah beieinander, wenn unser netter Theaterpädagoge, Stefan Filipiak, uns durch die Aufwärmübungen spielerisch wach macht.  :)
Zwei Mal in der Woche habe ich die Möglichkeit, zur Jugend Berufshilfe zu gehen, wo mir unsere Sozialpädagogin, Marion Oelkers, bei meinen Bewerbungen hilft und mich bei der Suche nach Praktikas und Ausbildungsstellen unterstützt.

Als wir besprochen hatten, was es für Berufe beim Theater gibt, ist mir erstmal aufgefallen, wie viele es sind. Dabei konnten sich dann alle ihren Lieblingsbereich aussuchen. Mein erster Höhepunkt war das erste gemeinsane Frühstück, wobei wir alle sehr viel Spaß hatten.

Um unser Selbstbewusstsein und unser Auftreten zu stärken, machten wir verschiedene Improvisationsübungen auf der Bühne. Zu der ersten demokratischen Entscheidung kam es, als wir die ersten Ideen für das Theaterstück gesammelt hatten.Da kamen wir dann auf die erste Auswahl für das Thema und die Handlung. Durch kreative Aufgaben sind wir dann der Geschichte immer näher gekommen.
Womit ich nicht gerechnet hatte, ist, dass wir einen professionellen Fotografen und Stylisten gestellt bekommen würden, mit dem wir unsere Bewerbungsfotos machten.
Was mich sehr freute, da es mich und meine Bewerbung weiterbringt.

Wenn ich an die letzten vier Wochen denke, muss ich sagen, dass wir uns alle noch näher gekommen sind, da wir uns mehr vertrauen. Die Stärken von jedem Einzelnen sind deutlich zu erkennen und die Suche nach einem Ausbildungsplatz fällt mir jetzt immer leichter. Ich freu mich auf den weiteren Verlauf des Theaterprojekts und vor allem auf die nächsten vier Wochen.

Liebes Tagebuch, ich versuche, Dir ganz bald wieder zu schreiben.
Bis dahin.

Diana, Kerstin, Tanya, Thomas

Einen Kommentar schreiben