Maskenbau

Am Donnerstag haben wir gemeinsam mit Ulrike Masken für unser Theaterstück hergestellt. Zuerst mussten wir einen ganzen Stapel Papier in Stück reißen. Anschließend haben wir uns in 2er-Gruppen aufgeteilt und das Gesicht schön dick mit Vaseline eingeschmiert. Die feuchten Gipsbandagen wurden dann im Gesicht platziert. Nach ca. 15-20 Minuten Trockenzeit konnten wir die zum Teil getrockneten Gipsbandagen abnehmen. Nachdem wir unsere Gesichter gesäubert hatten mussten noch einige Masken mit dem Föhn nachgetrocknet werden. Dann wurden die Masken mit flüssigem Gips ausfüllt und mussten erneut trocknen. Nach der Mittagspause war auch der Gips trocken und wir konnten endlich mit dem Bauen der richtigen Masken beginnen. Mit dem Kleister, den Karo vorher vorbereitet hatte, klebten wir nun die Papierstückchen Schichtenweise auf die Gipsvorlage. Zuvor sollte jedoch Frischhaltefolie auf die Vorlage gelegt werden, damit die Maske mühelos von dem Gips abgetrennt werden konnte. Das war eine sehr matschige und zeitraubende Arbeit.  Dieses musste dann bis zum nächsten Tag trocknen. Am Freitag konnten wir die Masken, nachdem Augenform und Umrandungen in exakter Arbeit verfeinert wurden, mit Farben, Glitzer und Perlen verzieren. Jeder tat dies nach seinem Geschmack und entsprechend seiner Rolle im Stück. An diesen beiden Arbeitstagen wollte niemand so recht Pause machen, denn uns hat die Arbeit sehr viel Spaß gemacht!

Wenn ihr sehen wollt wie unsere fertigen Masken aussehen, müsst ihr euch unser Theaterstück Ende Januar in Hamm anschauen!

Eine Reaktion zu “Maskenbau”

  1. lars Maue

    Zum einen freue ich mich zu hören das Masken einsatz im Spiel finden zum anderen bin ich als profi immer wieder erschüttert das man mein Schüler könnten eine Maske bauen.

    Natürlich können Sie nur sollte man sie nicht damit spielen lassen.
    Denn noch immer gilt der Satz “der Darsteller kann nur so gut spielen wie seine Maske”.

    Vom didaktischen Ansatz wenn man das Theaterspielvermitteln will, halte ich es für unumgänglich mit Masken eines Profis zu arbeiten.

    Maskenarbeit wird meist total unterschätzt.

    Mit kollegialen Grüßen
    Lars Maué

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