Stärken entdecken – Kompetenzen erarbeiten
PlanSpielZukunft – das Schulprojekt
Seit Februar 2007 führt die Projektfabrik in Kooperation mit dem Bildungsträger Jugend in Arbeit e.V. Recklinghausen im Rahmen des Projektes "ZACK - Zukunft mit Ausbildung & Chance mit Kultur" ein brandneues Angebot durch.
Über 70 Schüler an sechs Schulen im Kreis Recklinghausen sind die TeilnehmerInnen im theaterpädagogischen Schulprojekt PlanSpielZukunft, das gezielt Schlüsselkompetenzen an Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Die theaterpädagogische Arbeit unter der Leitung von professionellen Dozenten ist eingebettet in das Projekt "ZACK - Zukunft mit Ausbildung & Chance mit Kultur" – hier arbeiten die Jugendlichen parallel an ihrer beruflichen Zukunft.
Gerade junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen mit dieser Kombination gefordert und gefördert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Vermittlung von Sprache durch eine stückbezogene Anwendung unterschiedlicher Sprechtechniken. PlanSpielZukunft fördert prozess– und zielorientiert die sozialen und kulturellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler und verbessert dadurch die Chancen einer erfolgreichen Integration – nicht nur im Klassenverband, sondern auch außerhalb der Schule.
Methoden
Neben der Grundlagenarbeit auf der Bühne (Gruppen-/Partner – und Einzelübungen, Sinnes-/Konzentrationsübungen, Körper-/Stimmübungen, Ensemble- und Einzelimprovisationen, darstellerische Grundlagen, Phonetik, Körpergedächtnis etc.) werden zwei methodische Schwerpunkte in zwei Projektphasen fokussiert:
1. Theaterpädagogische Arbeit mit dem Schwerpunkt Körpertheater
2. Theaterpädagogische Arbeit mit dem Schwerpunkt Sprache
Dieser Stufenaufbau lässt die Teilnehmer ganz gezielt an die Facetten non-verbaler und verbaler Kommunikation herantreten.
Die Theaterpädagogik in PlanSpielZukunft setzt somit auf ein spielerisches Kommunikationstraining und stellt, unabhängig von möglichen sprachlichen Defiziten der Teilnehmer/Gruppe, eine allgemeine Erarbeitung sprachlicher Kompetenzen unter Einsatz theater-pädagogischer Methoden in den Vordergrund. Beide Bereiche ergänzen sich in der Endproduktion am Ende des Kalenderjahres. Vorangehend ist die Zwischenpräsentation vor den Sommerferien 2007 mit dem Schwerpunkt Körpertheater.
Grundlage beider Produktionen sind die Ergebnisse strukturierter Improvisationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Projektverlauf zu einem Szenegerüst und schlussendlich zu einem dramaturgisch-stimmigen Gesamtbühnenkonzept gebaut werden. Alle darstellerischen Abläufe haben somit ihren Ursprung in der Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler.
Ablauf
Die Gesamtstundenzahl von PlanSpielZukunft beläuft sich auf insgesamt 120 Zeitstunden.
Dieses Kontingent wird in zwei Phasen aufgeteilt:
1. PHASE Schwerpunkt Körpertheater
12. Februar 2007 bis 22. Juni/ bzw. Sommerferien 2007 1x wöchentlich
Die erste Phase mündet in eine Zwischenpräsentation.
2. PHASE Schwerpunkt Sprechtheater
(und spartenübergreifende Endproduktion)
13. August – 21. September 2007 1x wöchentlich
8. Oktober – 13. Dezember 2007 1x wöchentlich
Nach den Herbstferien entsteht aus den Ergebnissen der ersten Phase und strukturierten Improvisationen der zweiten Phase das Rahmengerüst der Abschlussproduktion.
Unterschiedliche technische Abteilungen werden gebildet. Dazu gehören:
- Bühnenbau
- Masken- und Kostümbildnerei
- Ton- und Lichttechnik
- Öffentlichkeitsarbeit
- Organisationsteam Festival (hier Vernetzung mit den parallel
arbeitenden Schulen)
Präsentationsformen
Die Zwischenpräsentation ist Plattform für die Zusammenführung der Schülerinnen und Schüler der sechs Hauptschulen. Hier können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer „beschnuppern“, Eindrücke bisheriger Arbeiten bekommen und sich auf der Grundlage der gemeinsamen kreativen Arbeit auszutauschen. Diese Präsentation vor den Sommerferien findet im engeren Kreis statt, um im direkten Anschluss die künstlerische Vernetzung aller Produktionen zu planen:
Alle teilnehmenden Schulen präsentieren ihre Arbeiten im Rahmen eines SchulTheaterFestivals, im Dezember in Recklinghausen.
Hier werden die Produktionen der Öffentlichkeit präsentiert (Aufführungsort n.n.).
Organisatorischer Rahmen
PlanSpielZukunft ist ein mobiles Projekt und kann sich auf die jeweilige Beschaffenheit einer Schule einstellen.






























