Das Projekt
Jetzt geht’s los. Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas 2010’.
Jede Menge Kulturprojekte - und wir sind dabei!
Unser Projekt? ‚Essen is’ fertig’! Die Daily-Ruhrpott-Soap.
Eine Online-Impro-Story, ausgedacht und geschrieben von Ralf Lilienthal, gemeinsam realisiert mit der Stadtbibliothek Essen. Konkret heißt das: Am 1.1.2010 ist die erste Szene der Story auf unserer Homepage erschienen, am 2.1. die zweite Szene ... . Jeden Tag eine mehr, bis am 31.12. die Soap beendet ist.
Die Rahmenhandlung
Kurt Kruppke, Kokerei-Arbeiter in Rente, erbt ein alte, etwas heruntergekommene Villa und gründet eine Mehrgenerationen-WG. Zwölf sehr eigenwillige Charaktere treffen aufeinander - genug Erzählstoff für eine 365-Tage-Online-Soap. Und eine Liebesstory der Marke ‚Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht’ spielt auch noch mit hinein.
Die Impro-Idee
Die Online-Soap funktioniert wie ein Impro-Theaterstück (z.B. ‚Schillerstraße’). Die Leser schicken Sätze, die der Autor in die Story einbauen muss. Jeden Tag mindestens einen, auch wenn er die Reihenfolge selber bestimmen kann.
Beispiele
Gesprochene Sätze:
• „Wieso hat das eigentlich so lang gedauert?“
• „Nich’ am Lack packen!“
• „Wo willste denn jetzt hin?“ „Das überleg ich mir, wenn ich da bin!“, sagte sie.
Erzählende Sätze:
• Vom letzten Geld in seiner Hosentasche kaufte er sich an der Bude weiße Gummimäuse
und ging nach Hause.
• Neben dem Haus saß ein Hund, der ihm mit schiefgelegtem Kopf und fragendem Blick nachschaute,
als könne er seine Gedanken lesen.
Zitate:
• "Ich suche nicht, ich finde." (Picasso)
• „Gib mich die Kirsche!“ (Lothar Emmerich)
Slogans:
• „ ...und alles wird gut!“
• „da werde ich geholfen!“
Slang:
• „Nich’ am Lack packen!“
• ‚Ker’, wat meinse wat ich für ihm gesacht hab’? Ich sach’, Ker’, dat kann doch nich’ wahr sein,
sach’ ich’.
Und was hat das alles mit der PROJEKTFABRIK zu tun?
Wer seinen Satz in der Soap lesen will, muss (darf!) vorher an die ‚Projektfabrik’ spenden! Wofür?
Für eine weitere Variante unseres ‚Funkensprung’-Projekts.
‚Projekt Funkensprung – Nah dran’.
Worum geht’s? Wir werden Hauptschulklassen der letzten Schuljahrgänge zusammenbringen mit ehemaligen Hauptschülern, die inzwischen Azubis im zweiten oder dritten Ausbildungsjahr sind. Und zwar mit solchen, die, nach einer eher motivationslosen Schulzeit, in der Ausbildung ‚Feuer gefangen’ haben und inzwischen mit Spaß und Engagement dabei sind. Der Gedanke dahinter: Von wem sonst, als von ehemaligen ‚Hauptschul-Leidensgenossen’ könnte der Funke der Begeisterung überspringen? Wer sonst könnte mutlosen Achtklässlern den Ausblick auf eine echte Zukunftsperspektive eröffnen?
Weitere Elemente des Projekts. Die Bildung eines Ausbildungsbetrieb-Pools, sowie Vermittlung von Coachings, Patenschaften und Beratungsangeboten.
Also ...
Mach feddich! Wir freuen uns auf Eure Sätze!
