Schule

Ausbildung zum Sozialkünstler JobAct®
es sind noch Plätze frei!

Sowohl in Witten als auch in Berlin gibt es noch freie Plätze in unserer „Ausbildung zum Sozialkünstler JobAct®“.

Im Zentrum der Ausbildung steht die Frage, wie sich künstlerische Prinzipien auf nicht-künstlerische Bereiche übertragen lassen und wie dadurch Entwicklungsräume für Individuum und Gesellschaft geschaffen werden können. Arbeitsfelder sind u.a. die Flüchtlingshilfe, Integration von Langzeitarbeitslosen, Altenhilfe, Psychiatrie und Quartiers – und Organisationsentwicklung.

Infoveranstaltung in Berlin:

  • Infoabend zur Ausbildung zum "Sozialkünstler JobAct®" in Berlin am Donnerstag, den 14. Juli 2016 um 18 Uhr, Uferstudios, Seminarraum 1, Uferstraße 23, Berlin Wedding

Die Dozenten informieren umfassend über das Berufsbild des Sozialkünstlers, Ziele und Perspektiven. Alle an der Ausbildung interessierten Menschen sind herzlich eingeladen!.

Kontakt: Dorit Remmert, 02302-914550, ausbildung@projektfabrik.org

Info-Flyer Ausbildung zum Sozialkünstler JobAct® herunterladen (PDF)

Erster Ausbildungsgang abgeschlossen

Mit der „Ausbildung zum Sozialkünstler JobAct®“ wagte die Projektfabrik gGmbH 2014 einen mutigen Schritt, der sich nun auszahlt. Der erste Ausbildungsgang ist nach zweijähriger Laufzeit abgeschlossen und acht Absolventen im Alter von 26 bis 49 Jahren beginnen ihre Tätigkeit in NRW und Hessen.

Das neue Berufsbild des „Sozialkünstlers JobAct®“ vereint die Qualifikationen und Kompetenzen zweier Professionen in sich: die Fähigkeit, mit Hilfe der darstellenden Künste Einzelpersonen und Gruppen in künstlerische Prozesse zu führen (Theaterpädagogik) und den wissenschaftsbasierten Anspruch, soziale Probleme und Krisen zu lösen (Soziale Arbeit).

Im Zentrum der Ausbildung steht die Frage, wie sich künstlerische Prinzipien auf nicht-künstlerische Bereiche übertragen lassen und wie dadurch Entwicklungsräume für Individuum und Gesellschaft geschaffen werden können. Arbeitsfelder sind u.a. die Flüchtlingshilfe, Integration von Langzeitarbeitslosen, Altenhilfe, Psychiatrie und Quartiersentwicklung.

Die Ausbildung richtet sich zum einen an Menschen, die den Sozialkünstler in ihre bisherige Berufsbiographie integrieren möchten (Sozial - und Bildungswesen, Kunst – und Kulturbereich oder Wirtschaft), und alle, die auf der Suche nach einer sinnerfüllten, ihrer Biographie entsprechend zukunftsweisenden Beschäftigung sind.

Der nächste zweijährige Ausbildungsgang in Teilzeit startet am 25.02. 2016 in Witten und im April in Berlin.

Die ORESTIE

Abschlussinszenierung der Auszubildenden zum „Sozialkünstler JobAct®“

Nach Texten von Aischylos, Euripides, Jean Anouilh, Jean – Paul Sartre, Hugo von Hofmannsthal, Johann Wolfgang Goethe, Andreas von Studnitz, Gluck.

Regie - Beáta Nagy, Hans – Ulrich Ender | Musik - Philipp Schramm | Bühnenbild - Renate Schieck

Athen vor 3200 Jahren
Agamemnon, oberster Feldherr der Griechen, wird im Bad von seiner Frau Klytaimnestra geschlachtet. Der Sohn Orest rächt den Vatermord durch Muttermord.

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Neuer Ausbildungsgang in Teilzeit startet im Februar 2016 - Jetzt schon informieren und anmelden!

SozialkünstlerInnen in Aktion

Volles Haus zur Auftaktveranstaltung

Die Auftakt-Veranstaltung zur Ausbildungseröffnung Sozialkünstler JobAct war ein voller Erfolg!
Über 80 Gäste wurden in das neue Berufsbild eingeführt und die Projekte JobAct Gevelsberg und JobAct Düsseldorf aber auch das PROJEKTFABRIK-VERWALTUNGS-ENSEMBEL sorgten mit Ausschnitten aus Homers Ilias und der Odyssee, sowie Gothes "Urworte, ophisch" für das künstlerische Programm des Abends.

Rede zur Eröffnung der Ausbildung zum Sozialkünstler - von Sandra Schürmann

Wir bedanken uns bei allen Interessierten, die mit den vielen angeregten Gesprächen und Fragen für einen wunderbaren Abend gesorgt haben!

Lesen Sie hier ein Presseartikel der Ruhrnachrichten zur Eröffnung der Ausbildung.

Ausbildung zum SozialkünstlerFeierliche Eröffnung der Ausbildung zum Sozialkünstler

Die intensive Arbeit mit langzeitarbeitslosen Menschen hat in den letzten Jahren immer wieder eine zentrale Frage aufgeworfen: Was bieten wir Menschen, die über hervorragende soziale Fähigkeiten und kreative Talente verfügen, die in professionelle und fachliche Arbeit aber nur schwer integrierbar sind?

Vielleicht sind sie etwas langsamer oder „verträumter“, dafür aber gewissenhafter und intensiver. Vielleicht sind sie sensibler und scheitern daher immer wieder im rauen Arbeitsalltag. Oder sie sind einfach kompromissloser im Streben nach Verwirklichung und Sinnsuche und können sich an der Stelle nur schwer anpassen.

Für diese Persönlichkeiten gibt es oft keine Arbeitsangebote. Das ist schade, denn ihre Energie und ihre Kreativität könnte unserer Gesellschaft sehr wohl zugute kommen.

Nicht jeder hat aber verständlicherweise von sich aus den Mut und die Kraft, die eigenen Ziele als selbständiger Unternehmer zu verwirklichen.

Ist es aber nicht unsere Verpflichtung, gerade diesen Menschen eine ihren Fähigkeiten entsprechend würdige Perspektive zu geben? Diese Erkenntnis führte für uns dazu, ein neues Berufsbild zu kreieren, den des Sozialkünstlers JobAct.

Dieses neue Berufsbild fordert auf der einen Seite eine ganz neue Form der Ausbildung und auf der anderen Seite den Aufbau der Anerkennung und Wertschätzung dieser relevanten Fähigkeiten in der Gesellschaft.

Am 23.01. um 18 Uhr fand in der Schule im Café Leye, Bahnhofstr. 13 in Witten, die feierliche Eröffnung unserer Ausbildung zum Sozialkünstler JobAct statt.

Gleichzeitig zeigten wir künstlerische Ausschnitte aus unseren JobAct Projekten aus Gevelsberg und Düsseldorf!

Weitere Informationen zur Ausbildung zum Sozialkünstler finden Sie hier.

DIE SCHULE für Kunst,
Kommunikation und Wirtschaftsgestaltung

Die SCHULE für Kunst, Kommunikation und Wirtschaftsgestaltung knüpft an die langjährigen Erfahrungen der PROJEKTFABRIK an. Sie stellt dabei ein Vermittlungs- und Entwicklungszentrum dar, in dem auf der Grundlage künstlerischer Arbeit neues gedacht, probiert und konzipiert werden darf.

Die SCHULE bietet darüber hinaus einen Raum für Schulungen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und für die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen auf der Grundlage eines künstlerischen Bildungsansatzes, auch international. So wird eine bleibend hohe Qualität des Angebots ermöglicht und die Projekte lebendig gehalten.

Darüber hinaus möchte die SCHULE Angebote für weitere Zielgruppen schaffen. So sind langfristig ebenso Weiterbildungsangebote für Unternehmen, insbesondere im Personalbereich, wie auch Beratungsleistungen für Soziale Unternehmen geplant. Und auch als neue Institution in Witten soll die SCHULE eng an die Stadt und ihre Akteure angebunden werden und wirken.

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